
Mehr als 200.000 Zivilisten sind seit Februar 2003 Opfer der Gewalt in Darfur geworden. Hinrichtungen, Mord, Vergewaltigungen und das Niederbrennen von Dörfern sind an der Tagesordnung. Über zwei Millionen Menschen leben in Flüchtlingslagern an der Grenze zum Tschad; mindestens vier Millionen - mehr als die Hälfte der Bevölkerung Darfurs - sind von internationalen Hilfeleistungen abhängig.
Auf das Morden und die Menschenrechtsverletzungen im Sudan weist das Jüdische Museum Berlin in Kooperation mit Human Rights Watch vom 15. bis 22. März 2007 mit zwei Ausstellungen, einer internationalen Konferenz, einem pädagogischen Begleitprogramm und weiteren Veranstaltungen hin.
Die Darfur-Woche im Jüdischen Museum Berlin steht unter der Schirmherrschaft von S.E. Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen a.D.
Hier finden Sie eine erste Auswahl von Zitaten aus Beiträgen von Panelteilnehmern und Rednern (PDF, 280 KB) der Darfur-Woche - weitere folgen in Kürze.
Darüber hinaus können Sie sich unter Ausstellungen eine Auswahl von O-Tönen vom Eröffnungsabend anhören.
Wann: 15. bis 22. März 2007
Wo: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin in Kooperation mit Human Rights Watch.
15.3.2007
Eröffnung
16.3.2007
Konferenz
17.3.2007
Berichte aus Darfur
18.3.2007
Symposium
19.3.2007
Programme für Schüler
20.3.2007
Konzert
21.3.2007
Film